Warum ich auswandern will
Ich spüre es schon lange: Das System, in dem wir leben, ist nicht gesund. Jede Woche 40 Stunden arbeiten, im Dunkeln aufstehen, unter Kunstlicht im Büro sitzen und im Dunkeln wieder nach Hause fahren, durch Regen, Kälte und graue Straßen. Für viele ist das normal geworden. Für mich ist es ein Symbol dafür, wie sehr wir uns vom eigentlichen Leben entfernt haben.
Ich hasse den Winter. Und jedes Mal, wenn ich reise, merke ich, was mir fehlt: Sonne. Schlaf. Ruhe. Energie. Lebensfreude.
Die meiste Zeit meines Lebens war ich selbstständig, mal als Fotograf, mal mit Onlineprojekten. Ich konnte gut davon leben. Doch nach Corona kam der Bruch: Aufträge weg, Jobsuche, kurze Angestelltenverhältnisse. Und jedes Mal dasselbe Gefühl: Ich verschwende meine Zeit. Für Menschen, mit denen ich außerhalb der Arbeit nichts zu tun haben will, und die das wahrscheinlich genauso sehen. Wir treffen uns, um gemeinsam für ein Gehalt zu arbeiten, das nach Steuern und Abgaben kaum mehr ist als Bürgergeld.
Das eigentliche Problem ist nicht das Einkommen, sondern das, was am Ende davon bleibt. Wenn der Arbeitgeber für dich 3.000 € zahlt, du aber nur 1.500 € netto bekommst, läuft etwas grundsätzlich falsch.
Natürlich kann man sich „hocharbeiten", brav, angepasst und konform. Aber ich bin nicht so. Ich bin kritisch, denke quer, stelle Dinge infrage. Für meine Freunde mit Unternehmergeist ist das sympathisch, für den Großteil der Gesellschaft bin ich damit unbequem.
Und während man versucht, seinen Platz zu finden, verändert sich das Land. Deutschland wird unsicherer. Ich stamme selbst aus einer Gastarbeiterfamilie, habe also nichts gegen Zuwanderung. Aber die aktuelle Politik lässt die Falschen rein und behindert gleichzeitig die Fleißigen, die hier wirklich etwas beitragen wollen. Dazu eine Politik, die sich fast ausschließlich an Rentner richtet, während das Rentensystem selbst längst zusammenbricht.
Wenn ich durch die Städte gehe, sehe ich mehr Armut, mehr Obdachlosigkeit, mehr Drogen, mehr Verfall. Natürlich ist Deutschland ein privilegiertes Land, aber dieselben Schattenseiten finde ich auch anderswo, nur bei besserem Wetter, mit niedrigeren Steuern und entspannteren Menschen.
Mit 3.000 € brutto in Deutschland lebst du am Limit. Mit 3.000 € netto im Ausland lebst du gut. Ich möchte lieber in der Sonne lachen, mit einer Kokosnuss in der Hand, als in einer grauen Wohnung in Deutschland weinen.
Ich will frei sein, mehr von meinem Geld behalten und das Leben genießen, das ich mir aufgebaut habe. Dieser Blog ist meine Dokumentation auf diesem Weg. Ich plane, in drei Jahren auszuwandern, bis dahin baue ich mein Online-Business auf, lerne alles, was ich wissen muss, und teile meine Erkenntnisse hier.
Ich opfere die nächsten drei Jahre für uns, für mich und für dich. Damit du von meinen Erfahrungen profitieren kannst, schneller frei wirst und vielleicht schon in ein paar Monaten losziehst, während ich noch den letzten Feinschliff plane.
Denn so, wie es jetzt ist, will ich nicht bleiben. Kälte, Bürokratie, Steuern, schlechte Laune, Zensur, digitale Kontrolle, all das sind Warnsignale. Ich will die Wahl haben, wo und wie ich leben möchte. Und dafür muss ich jetzt anfangen.
Warum ich (noch) nicht gehe

Im September 2025 habe ich meinen Job im Konzern gekündigt. Ich wollte dort einfach nur gute Arbeit leisten, Dinge richtig machen, Verantwortung übernehmen. Stattdessen wurde ich zum Teil eines Systems, das Effizienz predigt und Menschen verbrennt.
Überstunden waren selbstverständlich, weil ständig „dringende" Aufgaben aufkamen, die in Wahrheit selten wirklich wichtig waren. Zu wenige Mitarbeiter, zu viele Meetings, zu viel Bürokratie. Irgendwann hörten meine Kolleginnen und Kollegen auf, ihre Überstunden überhaupt noch zu notieren. Sie wirkten innerlich leer.
In diesem Konzern gab es zwei Arten von Menschen: Die einen, die aufgegeben haben, und die anderen, die mit Ellenbogen kämpfen, um aufzusteigen. Leistung allein bringt dich dort selten weiter. Es geht darum, den richtigen Leuten zu gefallen. Wer sich anpasst, wird belohnt. Wer hinterfragt, steht im Weg. Ich konnte das nicht mehr mittragen.
Kurz vor meiner Kündigung war ich im Urlaub, auf Mallorca. Ich hatte eine Fotoreise organisiert: sechs Models, mein bester Freund (selbst Online-Unternehmer) und ich. Eine Villa, ein Katamaran, fünf Tage Sonne, Freiheit, gute Gespräche. Dieser Moment hat mir gezeigt, wie mein Leben aussehen könnte. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Ich habe mich verliebt, nicht in eine Person, sondern in dieses Gefühl von Freiheit.
Das war der letzte Schub, den ich brauchte, um zu kündigen. Doch Freiheit fühlt sich gerade trotzdem noch weit entfernt an.
Im Moment lebe ich von Fotoaufträgen und Hochzeiten, die für 2026 gebucht sind. Dazu kommen Anzahlungen, die mir helfen, über Wasser zu bleiben. Gleichzeitig gründe ich mit meinem besten Freund ein Fotostudio in Hamburg. Außerdem bin ich an einer zweiten Firma beteiligt, die gemeinsam mit Freunden entsteht. All das sind Chancen, aber auch Verpflichtungen.
Diese Projekte sind wichtig, weil sie meine finanzielle Basis sichern. Aber sie binden mich auch. Ich kann jetzt noch nicht einfach auswandern, weil mein Einkommen nicht stabil genug und nicht vollständig remote ist. Und solange das so ist, bleibe ich hier, nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Strategie.
Ich weiß, dass Auswandern kein spontaner Impuls sein darf. Wer das deutsche Finanzamt kennt, weiß: Wenn du es falsch machst, holen sie dich zurück, mit allen Konsequenzen. Willst du wirklich frei sein, musst du das Spiel erst verstehen. Du musst wissen, wie du es richtig beendest.
Mein Plan ist klar: Ich erfülle meine Verpflichtungen, spare Geld und investiere gezielt in mein digitales Projekt, System Stratege. Sobald dieses Projekt über mindestens sechs Monate konstant 3.000 € monatlich einbringt, gehe ich. Alles, was darüber hinausgeht, fließt in meinen Sicherheitspuffer, für den Neustart im Ausland.
Mir fehlt im Moment vor allem eines: ein 100 % ortsunabhängiges Einkommen, und das Wissen, das dafür nötig ist. Darum dokumentiere ich meinen Weg. Ich will zeigen, dass Auswandern kein Sprung ist, sondern ein strukturierter Prozess. Schritt für Schritt. Und wenn du denselben Traum hast, wirst du hier lernen, wie du ihn planst, nicht aus Angst, sondern aus Klarheit.
Mein Plan für die nächsten drei Jahre

Ich will das Auswandern nicht überstürzen, ich will es planen. Mein Ziel ist klar: In den kommenden drei Jahren möchte ich mir das Wissen, die Systeme und die finanzielle Basis aufbauen, um meinen Traum auf stabilen Füßen zu verwirklichen.
Jahr 1, Fundament und Fokus
Zuerst gehe ich zurück zu meinen Wurzeln: Schreiben. Dieser Blog ist der Anfang. Ich will ihn zu einer echten Wissensplattform ausbauen, ehrlich, praxisnah und hilfreich für alle, die ebenfalls über das Auswandern nachdenken.
Mein Ziel ist ambitioniert, aber realistisch: 1.000 Besucher pro Tag nach 8 bis 12 Monaten. Das ist erreichbar, wenn ich regelmäßig schreibe, Suchmaschinen verstehe und echten Mehrwert liefere. Parallel dazu will ich Partnerprogramme einbinden und damit meine ersten stabilen Einnahmen aufbauen, etwa 1.000 € monatlich als Grundlage.
Gleichzeitig eigne ich mir in dieser Zeit das komplette Wissen rund ums Auswandern an: Steuern, Abmeldung, Versicherungen, Aufenthaltsrecht, Lebenshaltungskosten, all das, was man wissen muss, bevor man überhaupt einen Flug bucht.
Jahr 2, Community und Erfahrung
Im zweiten Jahr will ich nicht mehr allein gehen. Ich werde eine Community gründen, Menschen, die denselben Traum haben: ortsunabhängig leben, die Sonne sehen, sich frei fühlen.
In dieser Community arbeiten wir gemeinsam an unseren Plänen. Ich lerne weiter, teile meine Erkenntnisse, teste erste Konzepte und begleite andere auf ihrem Weg. Ziel: mindestens 2.000 € monatlich verdienen, während ich parallel weiter Wissen aufbaue.
Ab diesem Zeitpunkt will ich mehr reisen, Workations, Testaufenthalte, Länder vergleichen. Ich möchte herausfinden, wo ich leben möchte, bevor ich endgültig gehe. Ein Monat hier, ein Monat dort, um herauszufinden, was wirklich zu mir passt.
Jahr 3, Umsetzung und Auswanderung
Im dritten Jahr bin ich bereit. Bis dahin habe ich genug gelernt, um nicht nur für mich, sondern auch für andere ein verlässlicher Ansprechpartner zu sein. Ich werde Menschen beraten, die ihren eigenen Schritt planen, strukturiert, seriös und auf Augenhöhe.
Mein Ziel: mindestens 3.000 € monatlich ortsunabhängiges Einkommen. Das ist der Punkt, an dem ich offiziell auswandern kann, mit einem stabilen digitalen Fundament, einem Sicherheitspolster und der Gewissheit, dass ich nicht fliehe, sondern bewusst auswähle, wo ich leben möchte.
Ob es am Ende zwei, drei oder vier Jahre dauert, spielt keine Rolle. Ich weiß aus Erfahrung: Wenn man konsequent bleibt, sich Zeit nimmt und in den Flow kommt, funktioniert es. Auswandern ist kein Zufall, es ist das Ergebnis eines klaren Plans, den man Schritt für Schritt umsetzt.
Wie ich Schritt für Schritt ortsunabhängig werde
Ich kenne viele Arten zu arbeiten. Ich war auf dem Bau, Student, Angestellter in Agenturen, selbstständig als Fotograf, und zeitweise im Online-Marketing. Jede Phase hat mir etwas gezeigt. Vor allem, dass es nicht nur darauf ankommt, was man arbeitet, sondern wie.
Ich funktioniere am besten, wenn ich ausschlafen kann. Damals, als ich als SEO-Freelancer tätig war, hatte ich diesen Moment, den ich nie vergessen werde: Ich wachte auf, sah auf mein Dashboard, und hatte über Nacht 80 € verdient. Passiv. Einfach so. Das war ein Gefühl von Freiheit, das sich tief eingebrannt hat.
Aber auch die Fotografie erfüllt mich. Mit Menschen zu arbeiten, Emotionen einzufangen, Momente festzuhalten, das ist ein Geschenk. Besonders Hochzeiten. Zwei Tage intensive Arbeit, dafür unzählige Erinnerungen und dankbare Gesichter. Das ist der schönste Teil meines Berufs.
Was ich also will, ist kein radikaler Neuanfang, sondern eine Rückkehr zu diesem Zustand: Morgens aufwachen, und wissen, dass das System läuft. Ob das über Anfragen, Buchungen oder digitale Verkäufe geschieht, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass meine Arbeit wirkt, auch wenn ich schlafe.
Darum baue ich gerade die Infrastruktur dafür auf. Dieser Blog ist mein Fundament, mein digitales Zuhause. Ich optimiere ihn für Suchmaschinen, erweitere mein Wissen und automatisiere so viel wie möglich. Die gesamte Website ist mit Hilfe von KI entstanden, ohne WordPress, ohne Zeilen Code. Nur mit Struktur, Vision und System. (Keine Sorge, diesen Text habe ich selbst geschrieben ;))
Mein Plan ist klar: Ich arbeite weiter als Fotograf, weil ich es liebe. Und parallel erschaffe ich ein System, das langfristig funktioniert, unabhängig davon, wo ich bin.
Social Media gehört irgendwann dazu. Eine YouTube-Idee habe ich bereits, aber sie muss noch reifen. Wenn sie sich als tragfähig erweist, werde ich darüber berichten. Aktuell liegt mein Fokus auf dem, was am meisten Hebel hat: SEO, Content, Prozesse.
Meine Tage sind lang. Zwölf Stunden sind keine Seltenheit. Wenn ich Fototermine habe, haben sie Priorität. Wenn ich Deadlines habe, halte ich sie ein. Sport ist Pflicht. Und 1–2 Mal pro Woche etwas mit Freunden oder Dates zu unternehmen, gehört ebenfalls dazu, denn Freiheit ohne Leben ist keine Freiheit.
Den Rest der Zeit investiere ich in diesen Blog, in Systeme, in Wachstum. Ich bin motiviert und überzeugt, dass die Strategie aufgehen wird. Und wenn der Moment kommt, in dem die Strukturen tragen, werde ich bereit sein, frei, ortsunabhängig und systematisch.
Vielleicht arbeite ich bis dahin auch mit Partnern oder Minijobbern, die mich unterstützen. Es gibt viele Aufgaben, die ich abgeben kann, sobald das System steht. Denn mein Ziel ist nicht, mehr zu arbeiten, sondern intelligenter zu arbeiten, mit einem Fundament, das mich trägt, egal wo auf der Welt ich bin.
Was mich motiviert, und was mich bremst

Meine größte Motivation kam in einem Moment, den ich nie vergessen werde: Fünf Tage Mallorca. Sonne, Freiheit, Meer und das Leben fühlte sich endlich wieder leicht an. Kein Stress, keine Termine, keine Verpflichtungen, nur der Moment.
Dort habe ich gespürt, wie sich das Leben anfühlen kann, wenn man es wirklich lebt. Noch ein Jahr davor war ich oft allein, ausgelaugt, gelangweilt. Seit ich wieder aktiv gestalte, was in meinem Leben passiert, bin ich glücklicher. Ich weiß, was möglich ist.
Das, was man auf YouTube oder Instagram sieht, das scheinbar unerreichbare Leben in der Sonne, die Freiheit, das Reisen, das selbstbestimmte Arbeiten, ist keine Illusion. Es ist real. Wenn andere das schaffen, kann ich das auch. Du auch. Was man dafür braucht, ist keine Magie, sondern eine Strategie.
Ich bin mit meinen Wünschen nicht allein. Der Traum von Sonne, weniger Arbeit, mehr Freiheit und einem Einkommen, das online funktioniert, ist universell. Mich motiviert die Vorstellung, nie wieder einen deutschen Winter erleben zu müssen. Ich möchte reisen, vielleicht mit einer Partnerin an meiner Seite, oder irgendwo unterwegs jemanden kennenlernen, der ähnliche Werte teilt.
Einer meiner Lieblingssätze lautet:
„Geh dorthin, wo du am besten behandelt wirst."
Das ist für mich kein Spruch, sondern ein Prinzip. Ich brauche nicht viel. Nur das, was ich früher schon hatte: ein solides Online-Einkommen, Selbstbestimmung und Lebensfreude. Das ist machbar, und genau das wird mein Sprungbrett sein.
Natürlich gibt es auch Dinge, die bremsen: Unsicherheit, Verantwortung, die Angst, dass etwas schiefgeht. Aber das gehört dazu. Menschen handeln nur aus zwei Gründen: Entweder, weil sie weg von etwas wollen, oder hin zu etwas. Bei mir ist es beides.
Ich will weg von Stress, Kälte und Stillstand. Und hin zu Sonne, Freiheit und einem Leben, das sich wirklich nach mir anfühlt. Also: Let's go.
Der Weg hat begonnen
Ich schreibe diesen Blog nicht, weil ich schon angekommen bin, sondern weil ich unterwegs bin. Ich will dokumentieren, wie man Freiheit Schritt für Schritt aufbaut, ohne alles zu riskieren. Mein Ziel ist klar: In den nächsten Jahren ein Leben zu gestalten, das sich richtig anfühlt. Mit Sonne. Mit Sinn. Mit System.
Vielleicht liest du das hier, weil du denselben Traum hast. Vielleicht willst du auch raus aus der Routine, mehr sehen, mehr leben. Wenn das so ist, bleib dran. Ich teile hier alles, was ich lerne: die Strategien, die Fehler, die Entscheidungen.
Es gibt unzählige Menschen, die denselben Weg gehen oder schon gegangen sind. Ein paar davon inspirieren mich selbst regelmäßig, und vielleicht helfen sie auch dir, den nächsten Schritt zu gehen:
- Freiformation
- Staatenlos
- Nomad Capitalist
- Wealthy Expat (den kenne ich sogar persönlich durch Freunde. Er war mal Austauschsstudent in Hannover 😊)
- Arnold Beuls (Er hat alles verkauft was er hat und ist nach Valencia gezogen, um nur noch zu fotografieren und am Strand zu sein)
- Niklas Steenfatt
- Ford Quarterman
- Flavour Trip (Ein Pärchen, die durch die Welt reisen und überall Musik auflegen und kochen)
Ich weiß nicht, wo genau ich am Ende lande, vielleicht auf einer Insel, vielleicht irgendwo in Südeuropa. Aber eines weiß ich sicher: Der Weg dorthin hat schon begonnen. Und wenn du willst, kannst du ihn mitgehen.

